Der Weg zum komplexen kreativen Denken
Im ersten Lebensjahr Ihres Babys sind seine Gedanken konkret – verbunden mit seinen Sinnen und den Objekten, die es sieht und fühlt. Der Kognitionspsychologe Jean Piaget beschrieb dies als „sinnlich-motorisches Denken.” Ihr Baby fasst einen Gegenstand in den Händen und erforscht ihn mit seinen Sinnen. Es schaut es an, hört es sich an, berührt es, schmeckt und riecht es. Später führt es andere „Experimente;” es vermischt Materialien, wirft sie, etc. Gegen Ende des ersten Jahres tauchen die ersten Funken oder Hinweise auf seine Vorstellungskraft auf. Wenn die Phantasie zum ersten Mal auftaucht, ebnet sie den Weg für die Nachahmung. Zuerst sind die Nachahmungsversuche Ihres Babys einfach. Es imitiert konkrete Handlungen, die es um sich herum sieht, wie z.B. Telefonieren, Haare kämmen und mehr. Das Spiel wird dann zu einem symbolischen – eine Rassel wird zu einem Telefon, und ein Holzlöffel ist sein Kamm. Allmählich ist es in der Lage, sich von der konkreten Realität zu distanzieren und komplexere Situationen zu schaffen, die es in der Realität vielleicht noch nie gesehen oder erlebt hat. Irgendwann wird es anfangen, andere Kinder in diese Spiele einzubeziehen. Sie werden länger, komplexer und weniger eng mit der Realität verbunden.
















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