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Nach monatelangem Üben und Trial-and-Error-Selbsttraining hat sich Ihr Kleinkind nun die Grundlagen der Feinmotorik fest angeeignet. Die Hand- und Fingermuskulatur ist stark und ermöglicht es Kleinkindern, die noch immer mit einem gefäusteten Griff - und ohne die Hand zu verbiegen - Spielteige kneten, Schwämmchen pressen und mit Kreide zeichnen, ihr Aktivitätsspektrum zu erweitern. Das ist völlig normal: Kleinkinder benutzen diesen Griff meist bis zum Alter von zwei Jahren. Am Maltisch kritzeln Babys zunächst Punkte und zufällige Linien, die sich allmählich zu runden Formen entwickeln.
Die Koordination zwischen den beiden Körperhälften beginnt sich zu verbessern, so dass Kleinkinder nun komplexe Aktionen durchführen können, bei denen beide Hände für jeweils eine andere Aufgabe verwendet werden: Große Perlen auf eine Schnur fädeln oder einen Turm bauen, ihn gleichzeitig mit einer Hand stabilisieren und mit der anderen einen Klotz hinzufügen. Nach etwa 18 Monaten können Kleinkinder einen Drei-Block-Turm bauen; nach 24 Monaten können sie bereits einen echten Wolkenkratzer aus 6 Blöcken bauen.
Kleinkinder schärfen ihre bisher erworbenen Fähigkeiten weiter: Sie können nun geometrische Formen geschickt in ihren vorgesehenen Schlitze im Formsortierer platzieren, sehr kleine Gegenstände in den Hals einer Flasche einführen und die Seiten eines Buches umblättern. Nach 24 Monaten beginnt Ihr Kleinkind in der Regel, eine Tendenz zu einer dominanten Hand zu zeigen – es ist nun möglich, festzustellen, ob Ihr Kind Rechts- oder Linkshänder ist.